Presse-Information

28. Juni 2012

Kleiner MX-Kneter in Vierflügel-Technologie
BUSS: Laborkneter für Entwicklung und Bemusterung

Erstmals in Vierflügel-Technologie: Der für Produktmengen ab 300 g einsetzbare Labor-Ko-Kneter MX 30, hier ausgestattet mit drei Materialdosierungen und einem Austragsextruder, dient zur Rezeptur- und Verfahrensentwicklung für temperatur- und scherempfindliche sowie hochgefüllte Kunststoff-Compounds
Bild: Buss AG, Pratteln (Schweiz)

 

Pratteln (Schweiz), im Juni 2012. –  Ihren neuen Laborkneter MX 30 in Vierflügel-Technologie hat die Buss AG, Pratteln (Schweiz), bei den internationalen Kunststoffmessen dieses Frühjahrs vorgestellt, d.h. der WIRE in Düsseldorf, der NPE in Orlando, der Chinaplas in Shanghai und der Plast in Mailand. Der Kneter wurde von den Fachbesuchern auf diesen Messen sehr gut aufgenommen und er stieß bei den Compoundherstellern auf großes Interesse: BUSS hat bereits eine erste Serie der vierflügeligen Labor-Ko-Kneter MX 30 verkauft. Auf den Messeständen war der Kneter mit aufgeklapptem Verfahrensteil zu sehen. Bei niedriger Drehzahl ließ sich die Arbeitsweise des Ko-Kneters – eine Überlagerung von Drehbewegung und Längsoszillation der Schnecke im Knetergehäuse – gut beobachten. Dabei war unmittelbar zu sehen, wie beim vierflügeligen Ko-Kneter die Kombination von Längs- und Quermischwirkung zu einer sehr hohen Mischqualität führt.

Der Laborkneter MX 30 mit 30 mm Schneckendurchmesser rundet die MX-Baureihe nach unten ab. Er ist ausgelegt für Durchsätze von 5 bis 25 kg/h bzw. für Produktmengen ab 300 g; die maximale Schneckendrehzahl beträgt 800 min –1. Die Temperierung des Knetergehäuses lässt Prozesstemperaturen bis 280 °C zu. Wie die größeren Anlagen der MX-Baureihe eignet sich der Labor-Ko-Kneter besonders zum Aufbereiten von temperatur- und scherempfindlichen Kunststoffen sowie zur Herstellung von hochgefüllten Compounds mit hohen Zugabemengen an Verstärkungs- und Füllstoffen. Durch die Ausstattung mit einem Austragsextruder und einer Granulierung sowie mit der bedienerfreundlichen Steuerung mit Touch Panel ist der neue Laborkneter verfahrenstechnisch ebenso vielseitig einsetzbar wie die größeren MX-Kneter.

Mit dem Laborkneter MX 30 steht für Forschung und Entwicklung ebenso wie zur Prozess- und Rezepturoptimierung erstmals ein Kneter in Vierflügel-Technologie zur Verfügung. Wegen der hohen Förderstabilität und der linearen Drehzahl-Durchsatz-Beziehung lassen sich die mit dem MX 30 ermittelten Verfahrensparameter zuverlässig auf größere MX-Kneter übertragen. Das aufklappbare Knetergehäuse bietet einen besonderen Zusatzvorteil: Der Produktzustand und damit der Aufbereitungsfortschritt in den verschiedenen Verfahrenszonen des Prozessraums lässt sich visuell bewerten.

Über den Einsatz bei der Rezeptur- und Verfahrensentwicklung hinaus stellt der MX 30 eine vielseitig anwendbare Klein-Compoundierlinie dar, mit der sich Mustermengen für Kundenversuche oder Compounds in kleineren Losgrößen produzieren lassen. Entsprechendes Zubehör, z. B. Dosierungen für die Materialzufuhr oder unterschiedliche Granulierungen, ist optional verfügbar.


Weitere Auskünfte:
Marco Senoner,  Buss AG
Hohenrainstrasse 10,  CH-4133 Pratteln
Tel.:  +41(0) 61/825 65 51,  Fax:  +41(0) 61/825 66 88
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